In dieser Reihe widmen wir uns dem Thema Nachfolgelösungen für mittelständische Unternehmerinnen und Unternehmer und klären wichtige Fragen.
                                                                 
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Sigma Corporate Finance
M&A auf den Punkt
Nach­fol­ge­lö­sun­gen
02 — Ers­te kon­kre­te Schritte
Sehr geehr­te Damen und Herren,
mit der Infor­ma­ti­ons­rei­he ​„M&A auf den Punkt – Nachfolge­lösungen“ wid­met sich SIG­MA Cor­po­ra­te Finan­ce in regel­mä­ßi­gen Abstän­den dem The­ma Nach­fol­ge­lö­sun­gen für mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer. Dabei beant­wor­ten wir zen­tra­le Fra­gen, die uns immer wie­der in die­sem Zusam­men­hang gestellt wer­den. In die­sem Newsletter:
• Wie­viel Zeit und Auf­wand muss ich per­sön­lich für den Ver­kaufs­pro­zess und die Vor­be­rei­tung einplanen?
• Was soll­te ich mit mei­nen Mit­ge­sell­schaf­tern bzw. mei­ner Fami­lie vor­ab besprechen?
• Wie kön­nen mich geeig­ne­te Bera­ter bei einem Trans­ak­ti­ons­pro­zess unterstützen?
Wir hof­fen, dass wir Ihnen span­nen­de Impul­se geben kön­nen und freu­en uns auf Ihr Feed­back und wei­ter­füh­ren­den Gespräche.

Herz­li­chen Gruß aus Frank­furt am Main
Unterschrift Sönke Schulz
Sönke Schulz
Unterschrift Holger Schekorr
Holger Schekorr
? Wieviel Zeit und Aufwand muss ich persönlich für den Verkaufsprozess und die Vorbereitung einplanen?
Zeit und Auf­wand für den Ver­kauf eines Unter­neh­mens hän­gen u.a. von des­sen Attrak­ti­vi­tät sowie mög­li­cher­wei­se not­wen­di­gen Vor­be­rei­tungs­maß­nah­men vor dem Ver­kaufs­be­ginn ab. 

Inves­to­ren fokus­sie­ren sich ver­ständ­li­cher­wei­se vor­nehm­lich auf Unter­neh­men mit attrak­ti­ven Ren­di­ten und Wachs­tums­per­spek­ti­ven, die zudem idea­ler­wei­se in Zukunfts­bran­chen aktiv sind. Gleich­wohl fin­den sich auch Käu­fer für Gesell­schaf­ten in rei­fe­ren Bran­chen mit nied­ri­ge­ren Mar­gen und kon­ser­va­ti­ve­ren Wachs­tums­aus­sich­ten. Den­noch gestal­tet sich der Such­pro­zess für pas­sen­de Inves­to­ren hier­bei oft­mals auf­wen­di­ger, da u.a. ein brei­te­res Inves­to­ren­spek­trum ange­spro­chen wer­den muss. Vor dem Start eines Ver­kaufs­pro­zes­ses ist fer­ner zu prü­fen, inwie­weit mög­li­che Opti­mie­rungs­maß­nah­men durch­ge­führt wer­den soll­ten. Dazu zäh­len steu­er­li­che Struk­tur­an­pas­sun­gen auf der Ver­käu­fer­sei­te oder auch orga­ni­sa­to­ri­sche Maß­nah­men wie z.B. die Anpas­sung oder Ergän­zung der Füh­rungs­ebe­ne als Vor­be­rei­tung für die inter­ne Nach­fol­ge, um die Attrak­ti­vi­tät des Ver­kaufs­ob­jekts wei­ter zu erhöhen.
»Die Mandatierung eines Beraters wirkt sich in der Regel positiv auf den Auf­wand und die Länge des Verkaufs­prozesses sowie den Verkaufspreis aus.«
Unter­neh­me­rin­nen bzw. der Unter­neh­mer soll­ten prü­fen, ob die Unter­stüt­zung durch einen pro­fes­sio­nel­len Bera­ter sinn­voll sein könn­te. Dadurch wer­den Zeit und Auf­wand gespart. Fer­ner gewähr­leis­tet ein guter Bera­ter, dass die Gesell­schaft zu mög­lichst attrak­ti­ven Kon­di­tio­nen ver­kauft wird. Bei einem erfolg­rei­chen Pro­zess amor­ti­sie­ren sich dabei idea­ler­wei­se die Bera­ter­kos­ten voll­stän­dig durch einen höhe­ren Kauf­preis. Ver­kaufs­pro­zes­se, die mit einem pro­fes­sio­nel­len Bera­ter durch­ge­führt wer­den, dau­ern in der Regel ab Pro­jekt­start zwi­schen ca. sechs und neun Mona­ten bei bestehen­dem Investoreninteresse.
? Was sollte ich mit meinen Mitgesellschaftern bzw. meiner Familie vorab besprechen?
Ein wich­ti­ger Schritt vor­ab besteht dar­in, den Ver­kauf mit den Mit­ge­sell­schaf­tern bzw. der eige­nen Fami­lie zu bespre­chen. Es ist wich­tig, dass alle Betei­lig­ten die Ent­schei­dung mit­tra­gen und an einer erfolg­rei­chen Umset­zung mit­wir­ken. Für Mit­ge­sell­schaf­ter stellt sich dabei z.B. die Fra­ge, ob auch sie Antei­le mit­ver­kau­fen. Teil­wei­se exis­tie­ren hier­zu bereits ver­trag­li­che Ver­ein­ba­run­gen zwi­schen den Gesell­schaf­tern, die Mit­ver­kaufs­pflich­ten oder aber auch Vor­kaufs­rech­te für die zum Ver­kauf ste­hen­den Antei­le bei einem ent­spre­chen­den Ange­bot vor­se­hen. Bei einem Nicht­ver­kauf ihrer Antei­le müs­sen die Mit­ge­sell­schaf­ter gleich­wohl auch in die Inves­to­ren­aus­wahl und ‑gesprä­che mit ein­be­zo­gen wer­den, da gera­de sie künf­tig mit dem Käu­fer wei­ter kon­struk­tiv zusam­men­ar­bei­ten müssen.
»Mitgesellschafter sowie die eigene Familie müssen den Entschluss, das Unternehmen oder Anteile davon zu verkaufen, mittragen und uneingeschränkt unterstützen, um zu einem erfolgreichen Abschluss zu kommen.«
Eine enge Abstim­mung soll­te auch mit der Fami­lie erfol­gen. Dies gilt ins­be­son­de­re für Fami­li­en­mit­glie­der, die im Unter­neh­men mit­ar­bei­ten. Häu­fig erwar­ten Inves­to­ren, dass die­se Fami­li­en­mit­glie­der auch nach dem Ver­kauf im Unter­neh­men zumin­dest für einen Über­gangs­zeit­raum wei­ter ver­blei­ben, wenn sie wich­ti­ge Funk­tio­nen dort beklei­den. In die­sem Zusam­men­hang kann es sinn­voll sein, den im Unter­neh­men arbei­ten­den Per­so­nen unter Umstän­den einen Aus­gleich zu zah­len, damit die­se dem wei­te­ren Ver­bleib im Unter­neh­men zustimmen.
Dar­über hin­aus wer­den Inves­to­ren i.d.R. genau­so von der Ver­käu­fe­rin bzw. vom Ver­käu­fer erwar­ten, dass die­se bzw. die­ser eben­falls zumin­dest für einen Über­gangs­zeit­raum in der Geschäfts­füh­rung wei­ter ver­bleibt oder z.B. im Rah­men eines Bera­tungs­man­da­tes noch das Unter­neh­men und den neu­en Gesell­schaf­ter wei­ter unter­stützt. Die eige­ne Tätig­keit für das Unter­neh­men endet daher in den über­wie­gen­den Fäl­len nicht mit dem Abschluss des Verkaufs.
? Wie können mich geeignete Berater bei einem Transaktionsprozess unterstützen?
Geeig­ne­te Bera­ter kön­nen bei der Durch­füh­rung der Trans­ak­ti­on sowie bei recht­li­chen und steu­er­li­chen Fra­gen unter­stüt­zen und damit den Auf­wand und die Dau­er des Pro­zes­ses deut­lich redu­zie­ren. Eine zen­tra­le Rol­le nimmt dabei der M&A‑Berater ein, der sei­ne Man­dan­tin bzw. sei­nen Man­dan­ten durch den kom­plet­ten Pro­zess pro­fes­sio­nell durch­führt und beim Ver­kauf mit sei­nem Know-how und sei­ner Erfah­rung zur Sei­te steht.
»Transaktionsberater führen ihre Mandanten professionell durch den kompletten Transaktionsprozess und stehen mit ihrem Know-how und ihrer Erfahrung in allen Fragen des Verfahrens laufend zur Verfügung«
Im Rah­men eines struk­tu­rier­ten Pro­zes­ses erstellt er sämt­li­che Ver­kaufs­un­ter­la­gen und iden­ti­fi­ziert pas­sen­de Inves­to­ren. Fer­ner beglei­tet er die Ver­käu­fe­rin bzw. den Ver­käu­fer bei sämt­li­chen Inves­to­ren­ge­sprä­chen und der wei­ter­füh­ren­den Due Dili­gence (sorg­fäl­ti­ge Unter­neh­mens­prü­fung), in deren Rah­men er für die Wei­ter­ga­be von wei­te­ren Infor­ma­tio­nen an die Inves­to­ren zustän­dig ist. Zudem wirkt er an den Kauf­ver­trags­ver­hand­lun­gen bis zur Umset­zung der Trans­ak­ti­on mit. Die recht­li­che und steu­er­li­che Bera­tung wird i.d.R. durch einen Trans­ak­ti­ons­an­walt abge­deckt, der eben­falls man­da­tiert wer­den soll­te. Teil­wei­se müs­sen bei detail­lier­ten Rück­fra­gen zu Finan­zen und Steu­ern auch der bestehen­de Wirt­schafts­prü­fer oder Steu­er­be­ra­ter mit ein­ge­bun­den werden.
Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer, die sich für die Man­da­tie­rung eines M&A‑Beraters ent­schei­den, soll­ten die­sem vor­ab ers­te Unter­la­gen mit unter­neh­mens­re­le­van­ten Infor­ma­tio­nen (z.B. die letz­ten drei Jah­res­ab­schlüs­se und die aktu­el­le Unter­neh­mens­pla­nung) zur Ver­fü­gung stel­len, auf deren Basis die­ser dann eine ers­te Ein­schät­zung bezüg­lich der Ver­kaufs­chan­cen und eines mög­li­chen Kauf­prei­ses vor­neh­men kann.
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Sön­ke Schulz ist Grün­dungs­ge­sell­schaf­ter und Geschäfts­füh­rer von Sig­ma Cor­po­ra­te Finan­ce und berät seit über 20 Jah­ren in den Berei­chen Fusion­en & Über­nah­men, Restruktur­ierung und Finan­zie­run­gen. Fer­ner ist Sön­ke Schulz aus­ge­bil­de­ter Wirt­schafts­me­dia­tor mit Fokus u.a. auf Nachfolgeregelungen.
soenke.schulz@sigma-cf.com
(069) 770 39 47 – 11
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Hol­ger Sche­korr ist Part­ner bei Sig­ma Cor­po­ra­te Finan­ce und ver­fügt über mehr als 16 Jah­re Bera­tungs­er­fah­rung in den Berei­chen Fusio­nen & Über­nahmen, Restruk­tu­rie­rung und Finanzier­ungen sowie Pri­va­te Equity.
holger.schekorr@sigma-cf.com
(069) 770 39 47 – 19
Sigma Corporate Finance (Nachfolgeregelungen)
Sig­ma Cor­po­ra­te Finan­ce GmbH ist eine ban­ken­un­ab­hän­gi­ge M&A‑Bera­tungs­gesell­schaft, d.h. Trans­ak­ti­ons­be­ra­tung für den Ver­kauf, die Fusi­on und den Kauf von Unter­neh­men, u.a. im Rah­men der Rea­li­sie­rung von Nach­fol­ge­lö­sun­gen für inha­ber­ge­führ­te, mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men. Seit sei­ner Grün­dung im Jahr 2005 hat Sig­ma Cor­po­ra­te Finan­ce bereits ca. 60 natio­na­le und inter­na­tio­na­le M&A‑Transaktionen aus den unter­schied­lichs­ten Berei­chen von Indus­trie, Han­del und Dienst­leis­tun­gen erfolg­reich abgeschlossen.
www.sigma-cf.com
Kontakt
SIGMA Corporate Finance GmbH
Lindenstraße 15
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Fax: (069) 770 3947 – 10
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SIGMA Corporate Finance GmbH
Lindenstraße 15 • 60325 Frankfurt am Main • Geschäftsführung: Sönke Schulz
Telefon: (069) 7703947-0 • Fax: (069) 7703947-10 • E-Mail: info@sigma-cf.com
Sitz: Frankfurt am Main • Amtsgericht Frankfurt am Main • HRB 74338
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