In dieser Reihe widmen wir uns dem Thema Nachfolgelösungen für mittelständische Unternehmerinnen und Unternehmer und klären wichtige Fragen.
                                                                 
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Sigma Corporate Finance
M&A auf den Punkt
Nach­fol­ge­lö­sun­gen
03 — Durch­zu­füh­ren­de Maß­nah­men vor einem Verkauf
Sehr geehr­te Damen und Herren,
mit der Infor­ma­ti­ons­rei­he ​„M&A auf den Punkt – Nachfolge­lösungen“ wid­met sich SIG­MA Cor­po­ra­te Finan­ce in regel­mä­ßi­gen Abstän­den dem The­ma Nach­fol­ge­lö­sun­gen für mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer. Dabei beant­wor­ten wir zen­tra­le Fra­gen, die uns immer wie­der in die­sem Zusam­men­hang gestellt wer­den. In die­sem Newsletter:
• Wel­che Unter­la­gen und Infor­ma­tio­nen benö­ti­ge ich zu Beginn der Transaktion?
• Was muss ich steu­er­lich oder auch orga­ni­sa­to­risch vor­ab regeln?
• Wie gehe ich mit mei­nen Mit­ar­bei­tern um? Wen bin­de ich im Unter­neh­men in die Trans­ak­ti­on mit ein?
Wir hof­fen, dass wir Ihnen span­nen­de Impul­se geben kön­nen und freu­en uns auf Ihr Feed­back und wei­ter­füh­ren­de Gespräche.

Herz­li­chen Gruß aus Frank­furt am Main
Unterschrift Sönke Schulz
Sönke Schulz
Unterschrift Holger Schekorr
Holger Schekorr
? Welche Unterlagen und Informationen benötige ich zu Beginn der Transaktion?
Ins­be­son­de­re bei der mög­li­chen Man­da­tie­rung eines M&A‑Beraters ist es sinn­voll, eine Rei­he von Unter­la­gen vor­ab zusam­men­zu­stel­len. Die­ser benö­tigt Infor­ma­tio­nen sowohl für eine ers­te Ein­schät­zung der Ver­kaufs­chan­cen eines Unter­neh­mens als auch für die Anfer­ti­gung der Ver­kaufs­un­ter­la­gen zu Beginn der Trans­ak­ti­on. Zu den wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen zäh­len, sofern vor­han­den, eine mög­li­che Unter­neh­mens­prä­sen­ta­ti­on mit der Dar­stel­lung der ange­bo­te­nen Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen, die letz­ten drei Jah­res­ab­schlüs­se und aktu­el­le Ist-Zah­len des lau­fen­den Jah­res sowie eine ent­spre­chen­de Unter­neh­mens­pla­nung. Dar­über hin­aus wird der M&A‑Berater zu Pro­jekt­be­ginn für die Erstel­lung der Ver­kaufs­un­ter­la­gen wei­te­re Unter­la­gen und Infor­ma­tio­nen anfor­dern. Dazu zäh­len u.a. Anga­ben zur Unter­neh­mens­or­ga­ni­sa­ti­on, Kun­den­struk­tur und dem eige­nen Per­so­nal sowie ggf. all­ge­mei­ne Infor­ma­tio­nen zum Markt- und Wett­be­werbs­um­feld, in dem das Unter­neh­men agiert. Je schnel­ler und umfang­rei­cher die­se Anga­ben gelie­fert wer­den, des­to aus­sa­ge­kräf­ti­ger ist letzt­lich das Ver­kaufs­me­mo­ran­dum, wel­ches die Inves­to­ren erhalten.
»Vor Verkauf benötigt der M&A-Berater u.a. zur besseren Einschätzung der Verkaufschancen des Unternehmens eine Reihe von Unterlagen, die einen guten Überblick über das Unternehmen mit seinen Leistungen, die Organisationsstruktur sowie den Bereich Finanzen vermitteln.«
Die zu Beginn gelie­fer­ten Infor­ma­tio­nen flie­ßen zusam­men mit wei­te­ren Daten in einer spä­te­ren Pha­se in einen vir­tu­el­len Daten­raum mit ein, der eine wesent­li­che Grund­la­ge für die tie­fer­ge­hen­de Unter­neh­mens­prü­fung dar­stellt. Zu den wei­te­ren benö­tig­ten Unter­la­gen zäh­len vor allem auch recht­li­che Doku­men­te wie z.B. Gesell­schafts­ver­trä­ge oder auch Ver­trä­ge mit Kun­den, Pro­du­zen­ten oder Dienst­leis­tern. Alle Infor­ma­tio­nen, die in das Info­ma­ti­ons­me­mo­ran­dum und in den Daten­raum ein­ge­hen, wer­den mit der Ver­käu­fe­rin bzw. dem Ver­käu­fer zuvor abgestimmt.
? Was muss ich steuerlich oder auch organisatorisch vorab regeln?
Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer soll­ten schon idea­ler­wei­se län­ge­re Zeit vor dem Ver­kauf mit ihrem Steu­er­be­ra­ter prü­fen, ob die Betei­li­gungs­struk­tur am Unter­neh­men ggf. so ange­passt bzw. opti­miert wer­den kann, dass bei einem mög­li­chen Ver­kauf die Steu­ern auf den Ver­kaufs­er­lös mini­miert wer­den. Im Zeit­punkt des Ver­kaufs ist es in der Regel zu spät, um noch steu­er­li­che Opti­mie­rungs­maß­nah­men durchzuführen.
»Verkäuferinnen und Verkäufer sollten frühzeitig die Beteiligungsstruktur des Unternehmens steuerlich optimieren, um die Steuerbelastung beim Verkauf zu minimieren. Ggf. sind auch organisatorische oder personelle Anpassungen beim Management vor Verkaufsbeginn sinnvoll.«
Dar­über hin­aus ist ggf. auch mit dem M&A‑Berater vor­ab zu prü­fen, ob wei­te­re orga­ni­sa­to­ri­sche Maß­nah­men (z.B. Aus­glie­de­rung von Betriebs­im­mo­bi­li­en) not­wen­dig bzw. sinn­voll erschei­nen, mit denen die Attrak­ti­vi­tät der Gesell­schaft im Rah­men des Ver­kaufs erhöht wer­den kann. Dabei kommt auch der Aus­rich­tung des Manage­ments eine wich­ti­ge Bedeu­tung zu. Sofern die Unter­neh­me­rin oder der Unter­neh­mer plant, mit­tel­fris­tig aus der Gesell­schaft aus­zu­schei­den, ist zu klä­ren, ob es einen geeig­ne­ten Nach­fol­ger in der Fir­ma gibt. Alter­na­tiv ist zu dis­ku­tie­ren, wie die Suche nach exter­nen Manage­ment­ka­pa­zi­tä­ten erfol­gen könn­te und wie die Ver­käu­fe­rin oder der Ver­käu­fer dem Unter­neh­men wei­ter­hin noch für einen Über­gangs­zeit­raum zur Ver­fü­gung steht. Fer­ner ist auch zu beach­ten, dass die Zustän­dig­kei­ten für die jewei­li­gen Mit­glie­der der Geschäfts­lei­tung ein­deu­tig defi­niert sind und jede Füh­rungs­kraft im Rah­men des Ver­kaufs­pro­zes­ses sei­ne Rol­le ausfüllt.
? Wie gehe ich mit meinen Mitarbeitern um? Wen binde ich im Unternehmen in die Transaktion mit ein?
Unnö­ti­ge oder fal­sche Gerüch­te im Unter­neh­men wäh­rend einer Ver­kaufs­trans­ak­ti­on belas­ten die Betriebs­at­mo­sphä­re und füh­ren zum Teil dazu, dass sich Mit­ar­bei­ter zu Unrecht Sor­gen um ihren Arbeits­platz machen. Daher emp­fiehlt es sich, Ver­trau­lich­keit im Unter­neh­men im Zuge einer Trans­ak­ti­on gegen­über dem Per­so­nal zu wah­ren und mög­lichst weni­ge Mit­ar­bei­ter davon in Kennt­nis zu set­zen. Hier­zu zäh­len vor allem die wich­tigs­ten Füh­rungs­kräf­te. Ein Inves­tor wird die­se im Rah­men einer Manage­ment­prä­sen­ta­ti­on ken­nen­ler­nen wol­len, weil er mit ihnen nach Abschluss der Trans­ak­ti­on inten­siv zusam­men­ar­bei­ten wird. Finanz­in­ves­to­ren sind zum Teil dar­an inter­es­siert, dass sich das lau­fen­de Manage­ment mit einem gerin­gen Anteil eben­falls am Unter­neh­men betei­ligt, was durch­aus auch für Füh­rungs­kräf­te inter­es­sant sein kann. Die rele­van­ten Füh­rungs­kräf­te wer­den außer­dem in den lau­fen­den Pro­zess für Fra­gen zum Bei­spiel bei der Erstel­lung der Ver­kaufs­un­ter­la­gen aber auch im Rah­men der Due Dili­gence mit ein­ge­bun­den und müs­sen daher für sich auch ggf. zusätz­li­che Zeit einplanen.
»Der Unternehmensverkauf sollte ggü. Mitarbeitern möglichst vertraulich behandelt werden. Lediglich das Top-Management sowie notwendige Mitarbeiter für die Zusammenstellung von Informationen sollten in den Prozess mit eingebunden werden.«
Glei­ches gilt für aus­ge­wähl­te Mit­ar­bei­ter, die für die Zusam­men­stel­lung von Unter­la­gen oder eben­falls für die Beant­wor­tung von Fra­gen benö­tigt wer­den. Zu Pro­jekt­be­ginn ist es daher not­wen­dig, zu defi­nie­ren, wer kon­kret über das Vor­ha­ben infor­miert und in den Pro­zess mit invol­viert wird. Alle ein­ge­bun­de­nen Mit­ar­bei­ter müs­sen eben­falls gegen­über ihren Kol­le­gen Ver­trau­lich­keit wah­ren. Fer­ner soll­ten Gesprä­che mit Inves­to­ren und dem Manage­ment sowie ggf. Betriebs­be­sich­ti­gun­gen so orga­ni­siert wer­den, dass sie mög­lichst wenig Auf­se­hen im Betriebs­all­tag erregen.
Ihre Ansprechpartner
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Sön­ke Schulz ist Grün­dungs­ge­sell­schaf­ter und Geschäfts­füh­rer von Sig­ma Cor­po­ra­te Finan­ce und berät seit über 20 Jah­ren in den Berei­chen Fusion­en & Über­nah­men, Restruktur­ierung und Finan­zie­run­gen. Fer­ner ist Sön­ke Schulz aus­ge­bil­de­ter Wirt­schafts­me­dia­tor mit Fokus u.a. auf Nachfolgeregelungen.
soenke.schulz@sigma-cf.com
(069) 770 39 47 – 11
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Hol­ger Sche­korr ist Part­ner bei Sig­ma Cor­po­ra­te Finan­ce und ver­fügt über mehr als 16 Jah­re Bera­tungs­er­fah­rung in den Berei­chen Fusio­nen & Über­nahmen, Restruk­tu­rie­rung und Finanzier­ungen sowie Pri­va­te Equity.
holger.schekorr@sigma-cf.com
(069) 770 39 47 – 19
Sigma Corporate Finance (Nachfolgeregelungen)
Sig­ma Cor­po­ra­te Finan­ce GmbH ist eine ban­ken­un­ab­hän­gi­ge M&A‑Bera­tungs­gesell­schaft, d.h. Trans­ak­ti­ons­be­ra­tung für den Ver­kauf, die Fusi­on und den Kauf von Unter­neh­men, u.a. im Rah­men der Rea­li­sie­rung von Nach­fol­ge­lö­sun­gen für inha­ber­ge­führ­te, mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men. Seit sei­ner Grün­dung im Jahr 2005 hat Sig­ma Cor­po­ra­te Finan­ce bereits ca. 60 natio­na­le und inter­na­tio­na­le M&A‑Transaktionen aus den unter­schied­lichs­ten Berei­chen von Indus­trie, Han­del und Dienst­leis­tun­gen erfolg­reich abgeschlossen.
www.sigma-cf.com
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Lindenstraße 15
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Sitz: Frankfurt am Main • Amtsgericht Frankfurt am Main • HRB 74338
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